Rechenbeispiel - Kropp

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Rechenbeispiel - Kropp

Ungelesener Beitragvon Admin2025 » Do 9. Apr 2015, 21:42

Etwas verkürzt (weil die freiwerdenden Mittel nicht auf alle Gemeinden verteilt werden, sondern nur an eine Gemeinde fließen),
aber damit vielleicht nachvollziehbar,
könnten die Auswirkungen der Realisierung der kirchlichen Handlungsräume für die Gemeinde Kropp dargestellt werden.

Die 3 Pfarrstellen sollen reduziert werden auf 2,5 Pfarrstellen.

Wenn die freiwerdenden Finanzmittel nicht eingespart, sondern verteilt werden,
würde die Entlastung im Gemeinschaftsanteil 34 000 € (m.W. Kosten einer halben Pfarrstelle)
nach der Finanzsatzung http://www.kirchenrecht-nordkirche.de/showdocument/id/30938
§2 Abs. 4 zu 32,5% = 11 050 € dem Kirchenkreis zugute kommen und zu 67,5% = 22 950 € der Kirchengemeinde.
Die Berechnung des der Ortsgemeinde vom Kirchensteuereinkommen zugute kommen Anteils vorausgesetzt:
http://www.kirche2025.de/forum/viewtopic.php?f=27&p=36#p36
würde zwar der Zuweisungsanteil (245950 € / 6258) zwar auf 39,30 € steigen,
der Pastorenanteil (155500 € / 6258) aber auf 24,85 € sinken,
so dass sich eine Summe von 64,15 € pro Gemeindeglied ergibt.
Im Vergleich zum Kirchensteuernettoeinkommen pro Person wären das 27,66%,
im Vergleich zum Kirchensteuerbruttoaufkommen pro Person 25,81%.

Falls die o. g. Summe zur Hälfte verteilt würde,
erhielte die Ortsgemeinde 11 475 € mehr und damit im Zuweisungsanteil 37,46 €
und insgesamt pro Gemeindeglied 62,32 €.
Im Vergleich zum Kirchensteuernettoeinkommen pro Person wären das 26,86%,
im Vergleich zum Kirchensteuerbruttoaufkommen pro Person 25,07%.

Für die Pfarrbesoldung in der Ortsgemeinde wäre es ein Anteil von 10,71 % vom KiSt-Netto,
und weniger als 10% vom KiSt-Brutto.

Der Kirchenkreis würde profitieren, wie ja auch schon Propst Helgo Jacobs geäußert hat:
"je geringer die Gemeinschaftskosten, desto mehr Geld kommt in den Kirchengemeinden und im Kirchenkreis an."
http://www.kirche2025.de/forum/viewtopic.php?f=16&t=4
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andere Folgen für andere Gemeinden

Ungelesener Beitragvon Admin2025 » Do 9. Apr 2015, 22:49

Von finanziellen Zuweisungen abgesehen,

sind bei Pfarrstellenreduzierung in anderen Gemeinden naheliegende mögliche finanzielle Effekte:

- Einsparungen bei der Unterhaltung von Pastoraten, ggf. Erlöse aus dem Verkauf

- längere Wege, was sich in Zeit und Fahrkosten niederschlägt

und im allgemeinen:

- eventuell höhere Austrittszahlen aufgrund verminderter Präsenz von Pastoren/Pastorinnen

- wahrscheinlich weniger Zeit der Pastoren/Pastorinnen nicht nur für Fundraisingprojekte u. ä.

- größere Wahrscheinlichkeit von ggf. auch teuren Fehlentscheidungen in verschiedenen Bereichen,
weil durch den größeren Aufgabenbereich die Vertrautheit mit Menschen, Einrichtungen etc. nicht im gleichen Maße gegeben ist.
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