Stellungnahme der Kirchengemeinde Kropp

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Stellungnahme der Kirchengemeinde Kropp

Ungelesener Beitragvon Admin2025 » Mi 21. Okt 2015, 19:18

Stellungnahme der Kirchengemeinde Kropp zu den "Gemeindlichen Handlungsräumen"

Sehr geehrte Vorsitzende des Kirchenkreisrates, sehr geehrte Mitglieder des Kirchenkreisrates!

Zum Thema „gemeindliche Handlungsräume“ möchten die Kropper Pastoren und der Kopper Kirchengemeinderat folgende Überlegungen als Ergebnis der Gespräche und Beratung an den Kirchenkreis zurückgeben:

1. Wir sind der festen Überzeugung, dass es nur gut und für die Gestaltung von Zukunft klug und hilfreich sein kann, wenn die Kropper Kirchengemeinde in ihrer jetzigen Form, Struktur und Größe so lange wie möglich selb- und eigenständig bleibt. Als überschaubare Einheit, die persönliche Nähe zu ihren Kirchenmitglieder vermitteln und halten kann. Wir lehnen die Bildung von zu großen Handlungsräumen bzw. Gemeinden aus arbeits- und verwaltungstechnischen Gründen ab. Zudem wird durch immer größere Einheiten eine echte (theologische und gemeindliche) Profilbildung erschwert bzw. verhindert. Dies führt letztlich zur Verkleinerung der Vielfalt kirchlicher Angebote in der Fläche.

2. … Sondierungsgespräche … die Vorteile wiegen aber die Nachteile der großen Fläche, der weiten Wege oder der (zu) starken Konzentration auf die Mittelpunktsort Kopp am Ende nicht auf. …

3. … Bildung eines Handlungsraumes … KG … so lange wie möglich ein eigener, überschaubarer gemeindlicher Handlungsraum sein und bleiben möchte.

4. Wir bitten die Verantwortungsträger und Entscheidungsgremien des Kirchenkreises sowohl auf der Kirchenkreis-als auch auf der Landeskirchenebene offensiv dafür einzutreten und daran zu arbeiten, das Verwaltungsabläufe sich nicht weiter verkompliziert an und verächtlichen und damit unnötig Zeit und Geld binden, die für die Arbeit in den Kirchengemeinden vor Ort dringend benötigt wird. Dies gilt auch für immer weitere und größere Ausweitung von (Alten und neun) Arbeitsbereichen auf regionaler und überregionaler Ebene. Die Zukunft der Kirche kommt aus der Gemeinde vor Ort. Regionalzentren mögen ein schönes Aushängeschild sein, zur Bindung der Mitglieder an „ihre“ tragen sie wenig bei.

5. Wir sehen konkreten dringenden Handlungsbedarf auf Kirchenkreisebene im Bereich der Finanzierung unseres Kindertagesstättenwerks, das sich endlich selbst tragen und konsequent aus den Kindertagesstätten refinanzieren muss - bis auf den kirchlichen Zuschuss für unsere ganz spezifische religionspädagogische Arbeit.

Mit freundlichen Grüßen aus Kropp

gez. Michael Jastrow
(Vorsitzender des KGR)
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